Baugrund

Als Grundlage einer jeden Baumaßnahme sollte eine sorgfältige undUntersuchung des Baugrunds nach Maßgabe der einschlägigen DIN-Vorschriften und Verordnungen umfassende Untersuchung des Baugrunds nach Maßgabe der einschlägigen DIN-Vorschriften und Verordnungen durchgeführt werden, um die Tragfähigkeit des Untergrundes und damit die Standfestigkeit des Bauwerks zu gewährleisten.

Dabei sind die bautechnischen Vorgaben und die zu ermittelnden Bodenkennwerte zu berücksichtigen. Daher sollten Bauherren, Statiker Architekten und Bodengutachter zielgerichtet, effizient und kostengünstig zusammenarbeiten.

TECHNISCHE BAUGRUNDERKUNDUNG

  • fachtechnisch korrekte Planung und Durchführung von Aufschlussbohrungen nach den Erfordernissen des Bauvorhabens, ggf. unter Beachtung der Vorgaben des Arbeitsschutzes in kontaminierten Bereichen
  • Aufnahme der Schichten durch erfahrene Geologen und Dokumentation aller Parameter, die vor Ort festgelegt werden können
  • Durchführung von Rammsondierungen (DPL, DPH) oder Drucksondierungen (CPT) zur Festlegung der Lagerungsdichte des Baugrunds
  • Probenahme und labortechnische Festlegung der Konsistenzgrenzen bei bindigen Böden, ggf. Bestimmung der Korngrößenverteilung
  • Bestimmung des Grundwasserstandes / ggf. Probenahme des Grundwassers und Bestimmung der Betonaggressivität nach DIN 4030
  • Vermessung der Bohransatzpunkte nach Lage (z.B. Gauß-Krüger, UTM, Grad-Koordinaten usw.) und Höhe (relatives oder absolutes Nivellement)

INGENIEURLEISTUNGEN BAUGRUNDGEOLOGIE

    Benötigte Werkzeuge und Geräte auf dem Baugrund vorort
  • Darstellung der geologischen / hydrogeologischen Verhältnisse in Schichtprofilen, Schnitten, Karten und Texten
  • Auswertung und Darstellung von bodenmechanischen Laboruntersuchungen
  • Festlegung der Bodenkennwerte gemäß DIN 1054 und anderen techn. Regeln
  • Detaillierte Setzungsberechnungen des Bodens


  • Bestimmung der zulässigen Bodenpressung / Setzung bei unterschiedlichen Fundamentkonfigurationen und Lastfällen
  • Berechnung von Bettungsmoduln
  • Berechnung der dynamischen Drehfedersteifigkeit zur Überprüfung von Vorgaben für den Baugrund von Windkraftanlagen und ähnlichen Turmbauwerken
  • Berechnung und Vorbemessung von Pfählen bei Tiefgründungsmaßnahmen mit Darstellung alternativer Pfahlsysteme
  • Bemessung des Planums für Verkehrs- und Stellflächen gemäß RstO 01
  • Bewertung der Versickerungsfähigkeit nach ATV
  • Berechnung von Mehrbrunnenanlagen für Wasserhaltungsmaßnahmen in Baugruben
  • Gutachterliche Gesamtbewertung des Baufelds mit dezidierter Gründungsempfehlung sowie Empfehlungen zur Baugrube, Böschung, Verbau und Wasserhaltung

UNSERE MITARBEITER VERFÜGEN ÜBER FOLGENDE VORRAUSSETZUNGEN

GUTACHTER:

Abgeschlossene Universitätsausbildung in Angewandter Geologie (Ingenieur- und Hydrogeologie / Lagerstättenkunde) mit Diplom-Abschluss bzw. Promotion

Diplom-Geologe Mathias Blau

Diplom-Geologe Dr. Eckhard Wipfler

BOHRFACHLEUTE:

abgeschlossene Berufsausbildung, Fachausbildung zum Techniker oder vergleichbare Ausbildung

Untersuchung des Baufelds auf Munitionsblindgänger mittels Magnetometersonde

Unser Feuerwerker bei der Untersuchung eines Baufelds auf Munitionsblindgänger
im Vorfeld von Aufschlussbohrungen

Ausgelegte Sedimentkerne aus Linerbohrung

Ausgelegte Sedimentkerne aus Linerbohrung
für Untersuchungen des Untergrundaufbaus

Drucksondierung (CPT) zur Untersuchung

Drucksondierung (CPT) zur Untersuchung der Lagerungsdichte des Baugrunds z.B.
für Windkraftwerke oder bei Pfahlgründungen

Vorbemessung eines Streifenfundament

Vorbemessung eines Streifenfundaments mit Darstellung des Bodenaufbaus
und konjugierten Gleitflächen bei Grundbruch

Diagramm zur Setzungsberechnung und Bestimmung der Drehfedersteifigkeit

Diagramm zur Setzungsberechnung und Bestimmung der Drehfedersteifigkeit für eine Windkraftanlage mit
einem Fundamentdurchmesser von 20 m

Planung einer Mehrbrunnen-
Grundwasserhaltung

Planung einer Mehrbrunnen- Grundwasserhaltung
mit Förderbrunnen und Isohypsen des Absenkungstrichters